Ganzheitliche Wahrnehmung

„Afugrnud enier Sduite an enier Eligshcen Unvirestiät ist es eagl, in wlehcer Rienhnelfoge die Buhtsbaen in eniem Wrot sethen, das enizg wcihitge dbaei ist, dsas der estre und lzete Bcuhtsbae am rcihgiten Paltz snid. Der Rset knan ttolaer Bölsdinn sien, und du knasnt es torzedm onhe Porbelme lseen. Das ghet dseahlb, wiel wir nchit Bcuhtsbae für Bcuhtsbae enizlen lseen, snodren Wröetr als Gnaezs. Smtimt's?"

Dieser Text fand im Internet eine weite Verbreitung. Auch Sie haben ihn wahrscheinlich ohne Schwierigkeiten gelesen.

Ihre Leistung zeigt: Wir nehmen ganzheitlich wahr. Unser Gehirn sortiert Einzelheiten schnell, so dass sie ein sinnvolles Ganzes ergeben. Diese Leistung erfolgt automatisiert auf der Grundlage unserer Vorerfahrungen. Wahrnehmungslücken werden schnell ergänzt.

Übrigens: Wenn Sie diesen Text langsam Wort für Wort lesen – wird Ihr Lesefluss hier deutlich „holpriger“. (vgl. Bild der Wissenschaft)

Denkanstoß -touch! -

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