Mit Anstrengungen überzeugen

Ein Nutzer dieses Lernprogramms übersandte mir weitere erprobte Tipps, wie man den Chef von seiner "Leistung" überzeugen kann! Die Tipps verraten: Hier schreibt eine Person, die sich im Büroleben auskennt!

  • Eine Unmenge von Post-Its an ungewöhnlichen Stellen: Am Bildschirm und am Drucker erscheinen diese Klebezettel meistens, wenn bestimmte Bedienungshinweise etc. erreichbar sein müssen. Natürlich kann man damit auch ein wenig Geschäftigkeit vermitteln, allerdings sind das eher „faule“ Zettel. Daher sind Hinweiszettel an der Pinnwand, Heftern oder Sortiersystemen häufig ein Zeichen von „To-Do“s, insbesondere, wenn sie entsprechende Stichworte enthalten wie „eilig“ oder „wichtig“.

  • Schiere Konzentration: Wer nicht aufschaut, wenn jemand an ihm vorbeieilt, oder Kollegen nachschaut, wird häufig als auf seine Aufgabe konzentriert empfunden. Das gleiche gilt für Telefonklingeln. Schreibt man für einen Moment seinen Satz zu Ende, hat das Telefon vielleicht schon zwei oder drei Mal geklingelt: Für alle hörbar, dass der Kollege a) etwas wichtiges tippt und b) wichtig genug ist, als dass der Anrufer auch mehrmals klingeln lässt.
  • Scheinbares Multi-Tasking: Tippen während des Anrufs, Notizen während einem Gespräch oder das Essen während der Tätigkeiten kann den Eindruck von scheinbarem Zeitmangel oder dem Hang zum Multi-Tasking unterstreichen.
  • Kalenderfunktionen: Ein vollgeschriebener Kalender, sei es nun ein offen abgelegter Buchkalender oder ein Wandexemplar, wirkt häufig, als sei derjenige umfassend beschäftigt und stets und ständig ausgebucht. Große Schrift, mehrfach nachgezeichnete Buchstaben, umkringelte Termine und seltsame Kodierzeichen (z.B. kann in den kleinen Übersichten jeder belegte Tag mit z.B. einem Kreuz versehen werden) füllen den Kalender. Wichtig dabei ist allerdings, dass nicht voll einsehbar ist, um welche Termine es sich handelt (zumindest, wenn es um eher banale Termine geht).

  • Dasselbe gilt für Alarmfunktionen. Neben der Tatsache, dass für alle hörbar ein Termin vorliegt, fordern die Funktionen häufig eine Reaktion, um den Alarm zu beenden. Dieses Reaktion unterlegt man mit einem Fluchen, Grummeln oder einer freudigen Lautäußerung. Auch hier gilt wieder Vorsicht walten zu lassen. Täglich zur gleichen Zeit wiederkehrende „Termine“ werden schnell auffällig.
  • Eifriges Notieren: Notizen, die nicht einsehbar sind, können durch Zeichnungen oder eigenes Brainstorming ergänzt werden. So sieht man in einer Besprechung unter Umständen überaus protokollierend aus. Dass setzt allerdings voraus, das man der Besprechung folgt.

 

Denkanstoß

 

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